Feb 032017
 

Plakat Aukirche 18.02.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„SingPhonie“ aus Roetgen hat „Musica Cantica“ aus Eupen zusammen mit „Exsultate“ aus Heusden-Zolder zu einem Konzert in Monschau eingeladen. Die drei Chöre gestalten ein Konzert, mit geistlicher und weltlicher Musik aus fünf Jahrhunderten. Die Zuschauer erwartet ein bunt gemischtes Programm mit Chorwerken von Purcell, Händel, Orlando di Lasso, Debussy, Bortnianskij, Morten Lauridsen, Ola Gjeilo, Eric Whitacre, Duke Ellington und Josef Rheinberger, die von den jeweiligen Chören allein oder gemeinsam gesungen werden.

Der gemischte Chor „Exsultate“ hat ein breitgefächertes Repertoire in vielen verschiedenen Sprachen.  Zuletzt beteiligte sich der Chor an dem großen Theaterspektakel über die Geschichte der Garnisonsstadt Leopoldsburg „De Groote Rappel“ mit über 550 Mitwirkenden (Sängern, Tänzern, Schauspielern), das mehr als zehntausend Besucher begeisterte. Seit 2005 singt der Chor unter der Leitung von Bruno Sprengers.

„SingPhonie“ wurde 2014 von Manfred Lutter ins Leben gerufen. Der  gemischte Chor mit aktuell 18 Sängerinnen und Sängern singt gerne kleine, nicht so bekannte musikalische Köstlichkeiten.  Ihr Repertoire umfasst geistliche und weltliche Klänge von der Renaissance bis zur Neuzeit.

Herzliche Einladung an alle.  Das Konzert findet mit der Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft statt.

Exsultate Heusden-Zolder

SingPhonie Roetgen

Dez 212016
 
Konzert in Mechelen

Konzert in Mechelen

Sint-Pieter-en-Paulkerk

Sint-Pieter-en-Paulkerk

 

 

 

 

 

 

Schon zum zweiten Mal konzertierte Musica Cantica aus Eupen in Mechelen mit der Unterstützung der DG. Diesmal luden unsere flämischen Freunde uns in die frisch renovierte Sint-Pieter-en-Paulkerk ein. Den Gottesdienst gestaltete der Chor mit „The blessing of Aaron“ oder dem stimmungsvollen „Ije cheruvimi“ von Dmitri Bortnjanski. Es folgte „Dicite“. Wer hätte vermutet, dass hinter dem lateinischen Stück der japanische Komponist Nobuaki Izawa steckt? Zum Abschluss interpretierte der Chor das bekannte Adventslied „Tochter Zion“.
Nach der Messe lud Musica Cantica zu einem kleinen Konzert ein und zeigte, wie vielseitig Advents- und Weihnachtslieder aus aller Welt sein können. Nach einem Stück von Henry Purcel ging es weiter nach Ungarn mit „Adventi Ènek“ von Kodály. Südländisch wurde es mit „La Virgin es panadera“ aus Spanien. „The seal lullaby“ ist ein Wiegenlied von dem aktuell sehr populären Komponisten Eric Whitacre. Auch die beiden Stücke „Torches“ und „Whisper“ stammen von zeitgenössischen Autoren aus England bzw. Amerika. Mit dem temperamentvollen „Villancico Mexicano“ schloss der Chor das Konzert ab. Natürlich wollte das Publikum die Sängerinnen und Sänger aus Eupen nicht einfach davon ziehen lassen. Der Chor stimmte „Stille Nacht“ auf Deutsch an, die Zuschauer folgten auf Niederländisch. Es wurde ganz weihnachtlich in der Sint-Pieter-en-Paulkerk…

Nov 192016
 
Weihnachten in der Stadt 2016

Plakat Weihnachten in der Stadt 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es hat schon eine lange Tradition, dass die Eupener Chöre zur Advent mit kleinen Konzerten auf die Weihnachtszeit einstimmen.   Das wird auch in 2016 nicht anders sein.  Vom 4. bis zum 18. Dezember 2016 findet an jedem Sonntagabend um 19 Uhr ein solches Konzert statt.  Musica Cantica wird am 11. Dezember in der St. Nikolaus-Pfarrkirche dabei sein.  Und wir haben einige Weihnachtslieder im Gepäck, die man so in Eupen noch nicht gehört hat.  Der Eintritt ist kostenlos, allerdings wird zu einer Spende für den Vinzenzverein Eupen eingeladen.  Eine schöne Gelegenheit, den Weihnachtsmarkt in Eupen an diesem Tag ausklingen zu lassen!

Okt 012016
 
Namur en Choeurs 1

Namur en Choeurs 1

Namur en Choeurs 2

Namur en Choeurs 2

 

 

 

 

 

 

 

Es ist schon eine Herausforderung, um 12Uhr30 die Menschen bei schönstem Herbstwetter in ein Konzert zu locken. Musica Cantica hat sich der Herausforderung beim Chorfestival „Namur en Choeurs“ gestellt. Um die Deutschsprachige Gemeinschaft standesgemäß zu vertreten, eröffnete der Chor das Konzert mit dem romantischen „Mit Lieb bin ich umfangen“. Danach folgte das in Estland sehr populäre Volkslied „Ei saa mitte vaki olla“. Um den Gastgebern in Namur gerecht zu werden, schloss „Je ne l’ose dire“ von Pierre Certon an. Von zeitgenössischen Komponisten stammte „I know a bank“, Sarah Quartel sowie „The seal lullaby“, Eric Whitacre. Bei diesen Stücken wurde der Chor von Jérôme Schmitz am Flügel begleitet. Mit dem Spiritual „I want to be ready“ und „Amezaliwa“ aus Tansania ging es schwungvoll weiter. Zum Abschluss interpretierte der Chor „Água de beber“ des bekannten brasilianischen Komponisten Jobim.
Nach ihrem Auftritt nutzten die Sänger die Gelegenheit, sich noch andere Chöre in der Stadt anzuhören und mit dem einen oder anderen Sänger Erfahrungen auszutauschen.

Aug 072016
 
Namur en Choeurs 2016

Namur en Choeurs 2016

Bereits in der dritten Auflage findet das Internationale Chorfestival „Namur en Choeurs“ statt.  Während drei Tagen kann man Chöre aus der ganzen Welt in der Stadt hören.  Und in diesem Jahr wird Musica Cantica mit von der Partie sein.  Unser Auftritt wird am Sonntag, den 25. September 2016 um  12 Uhr 30 in der Eglise Saint-Loup, Rue du College stattfinden.  Herzliche Einladung an alle.  Der Eintritt zu unserem Konzert ist kostenlos.  Weitere Infos zum Festival gibt es unter: www.namurenchoeurs.be

Der Auftritt findet mit der Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft statt.

Apr 282016
 

St. Johannes Kapelle, Nispert

St. Johannes Kapelle, Nispert

Auch wenn das Wetter sich noch ziert, Musica Cantica möchte nun den Frühling einläuten. Abwechselnd stimmen Gesänge und Texte auf die neue Jahreszeit ein. Während der Chor stimmungsvolle Stücke wie „Now is the Month of Maying“ von Thomas Morley oder das schwedische „Och jungfrun hon går i ringen“, aber auch etwas besinnlichere Stück vorträgt, werden Günther Biegmann, Natascha Mengels, Julia Nols, Odilia Gielen und Sylvia Klever zwischendurch passende Gedichte oder Prosa zum Thema rezitieren.
Wer sich mit uns in den Frühling begeben möchte, ist herzlich eingeladen am Donnerstag, den 12. Mai um 19 Uhr 30 in der St. Johannes Kapelle in Nispert, Eupen. Der Eintritt ist frei, es besteht die Möglichkeit einer freiwilligen Spende am Ende des Konzertes.

Apr 182016
 
Workshop mit Bob Chilcott

Workshop mit Bob Chilcott

Am 16. April 2016 luden „Koor&Stem“, „A coeur joie“ und „Födekam“, also die drei belgischen Chorverbände zu einem Workshop mit Bob Chilcott in Antwerpen ein.  Bob Chilcott gehörte bis 1997 den King’s Singers an und ist seitdem ein freischaffender Komponist und Chorleiter.  Weltweit wurden seine „Salisbury Vespers“ (2009), sein „Requiem“ (2010) und sein „The Angry Planet“ (2012) aufgeführt.  Sein Terminkalender ist gespickt mit Workshops und Großprojekten in allen fünf Kontinenten.

Beim Workshop in Antwerpen standen Texte von William Shakespeare im Vordergrund.  2016 jährt sich dessen Todestag zum 400sten Mal.  9 Sängerinnen und Sänger von Musica Cantica zählten zu der kleinen Gruppe von 80 Sängern, die mit Bob Chilcott arbeiten durften.  Die Stücke stammten aus Chilcott’s Kompilationen „Hark, hark the lark” und „Shall I compare thee”.  Als erstes führte Bob mit einer bildhaften Beschreibung in die Texte ein, die einige, heute kaum noch gebräuchliche altenglische Worte enthalten.  Schon beim ersten Ansingen stellte sich bald heraus, dass die Gruppe aus vielen guten Sängern bestand.  Bob kitzelte dennoch immer wieder Feinheiten in den einzelnen Stimmen heraus.  Und wenn er zufrieden war, sagte er mit einem breiten Lächeln: „Marvellous, just marvellous“.  Zwischendurch nutzten die Sänger aus Ostbelgien die Gelegenheit, Kontakte mit flämischen oder wallonischen Sängern zu knüpfen.  So ging ganz schnell ein anspruchsvoller Tag vorbei und zum Abschluss wurden alle Stücke in einem großen Kreis auf der Bühne vorgetragen.  Die Sängerinnen und Sänger von Musica Cantica bedauern auf jeden Fall nicht, diesen sympathischen Chorleiter kennen gelernt zu haben.
Eine Bildnachlese ist hier zu finden:
http://www.walterations.be/koorstemworkshop/koorstemworkshop.html

Nov 272015
 
Weihnachten in der Stadt 2015

Weihnachten in der Stadt 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Jahre wieder… so auch in 2015 nimmt Musica Cantica an der beliebten Konzertreihe „Weihnachten in der Stadt“ in Eupen teil. Am 3. Adventssonntag, den 13. Dezember 2015 kann man uns ab 19 Uhr in Pfarrkirche St. Nikolaus hören. Der Eintritt ist frei, es findet jedoch eine Kollekte zugunsten des Vinzenzvereins Eupen statt. Für das gesamte Programm der Konzertserie klicken Sie auf die Grafik. Herzliche Einladung an alle!

Nov 092015
 
Einstufung 2015 (Foto: J. Schreuer)

Einstufung 2015 (Foto: J. Schreuer)

Am Sonntag, den 8. November fand die diesjährige Einstufung der Chöre statt. Musica Cantica konnte mit dem Ergebnis von 71,9% seine Einstufung in der 1. Kategorie erneut bestätigen. Als Wahlwerke wurden „Ubi Caritas“ von Maurice Duruflé und „Székler Klage“ von Zoltán Kodály vorgetragen. Das Katalogwerk „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ stammt aus der Feder von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Als Pflichtwerk entschied sich der Chor für das moderne Stück „Lux Aurumque“ von Eric Whitacre. Nun wird der Chor sich ganz auf die bevorstehenden Adventskonzerte konzentrieren.

Okt 222015
 
Musica Cantica Eupen

Musica Cantica Eupen

La Quintessenza

La Quintessenza

 

 

 

 

 

 

„Alte Welt“ trifft „Neue Welt“. Unter dieser Überschrift musizierten zwei Chöre und ein Holzbläserquintett am Samstag, den 17. Oktober 2015 in der gut besuchten Klosterkapelle am Garnstock.
Der gemischte Chor „Musica Cantica“ aus Eupen hatte den „Kgl.St.Cäcilien Gesangverein Walhorn“ und das Quintett „La Quintessenza“ eingeladen und alle drei Gruppen trugen zu einem interessanten und abwechslungsreichen Konzert bei. Im Eröffnungsblock von „Musica Cantica“ fand sich eine Komposition des französischen zeitgenössischen Komponisten Maurice Duruflé. Dieser hatte sich einer 800 Jahre alten Choralmelodie angenommen, der der Text „Ubi Caritas et Amor“ aus dem achten Jahrhundert zugrunde lag. „Alte Welt“ trifft „Neue Welt“, damit gemeint war aber vor allem die Gegenüberstellung europäischer Musiktradition mit Kompositionen aus Amerika. J.S. Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdi aus Deutschland, Zoltán Kodály aus Ungarn trafen sich mit Eric Whitacre und George Gershwin aus den USA, Leonard Bernstein war zu hören nach George Bizet aus Frankreich, Pam Wedgwood und Elton John aus England. Schon aus dieser Sicht ein Konzert voller Abwechslungen, voller spannender Gegenüberstellungen. Da wurde den Zuhörern die Zeit nicht lang! Der Walhorner„Kgl. St. Cäcilien Gesangverein“ sang unter der Leitung von Heinz Keutgen Jr. mit schönem ausgewogenen Chorklang u.A. Urmas Sisasks „Omnis una“ (Alles ist Eins). Der estnische Komponist (geboren 1960) war einer der jüngsten Komponisten des Abends. Die „kosmische Harmonie“ ist ein wiederkehrendes Thema bei seinen Werken. Dazu hat er eine eigene Tonleiter entwickelt. Noch elf Jahre jünger ist Eric Whitacre aus den USA. Er schiebt gerne bei seinen Kompositionen zwei Dreiklänge so übereinander, dass ganz eigene flimmernde, schillernde Klänge entstehen; so „glitzert“ es auch bei seinem „Lux aurumque“ (Licht und Gold). „Musica Cantica“ mit Manfred Lutter meisterte dieses schwierige Chorwerk ebenso bravourös, wie das ausdrucksstarke Klagelied von Zoltán Kodály und das schon erwähnte „Ubi caritas“.

Gesangsverein Walhorn

Gesangsverein Walhorn

Alle Ensembles

Alle Ensembles (Fotos: Herman Willems)

 

 

 

 

 

 

Die Walhorner hatten aus ihrem Jubiläumsprogramm zum 150-jährigen Bestehen mit „Circle of Live“ und „Hakuna Matata“ zwei Kompositionen von Elton John und „Let it go“ von Anderson-Lopez mitgebracht. Svenja Rox sang das Solo in „Let it go“ mit ihrer ausgezeichnet passenden, tragfähigen Stimme und gutem Ausdruck. La Quintessenza entführte die Zuhörer mit der „Aragonaise“ aus Carmen in die Welt der Oper, mit der „Monet Collection“ von Pam Wedgwood in die Welt impressionistischen Malerei, mit einer „Traumreise“ an den Attersee nach Österreich und schließlich mit „Turkey in the Straw“ in den Wilden Westen des beginnenden 20. Jahrhunderts. Spielfreude und hoher Perfektion lassen bei La Quintessenza alle Vortragsstücke zu einem besonderen Erlebnis werden. Nicht umsonst ist La Quintessenza ausgezeichnet als „Amateurkunstvereinigung mit besonderer künstlerischer Auszeichnung“. La Quintessenza ersetzte zum Abschluss des Konzerts gar ein ganzes Orchester, als es die Solisten und beide vereinten Chöre beim abschließenden Medley aus der West Side Story begleitete. Jean-Marie Crémer hatte dazu eigens ein äußerst virtuoses Arrangement geschrieben. Marie-Claire Schifflers und Heinz Keutgen wussten als Maria und Toni zu überzeugen und die Chöre bei „One hand one heart“ und „America“. Ein „Somewhere“ als Zugabe rundete einen Abend ab, der im optisch und akustisch schönen Raum der Klosterkirche sowohl den Akteuren als auch den begeisterten Zuschauern in guter Erinnerung bleiben wird!
Das Konzert wurde durch die Deutschsprachige Gemeinschaft unterstützt.