Mai 262015
 
Konzert in St. Petri

Konzert in St. Petri

Im Hamburger Hafen

Im Hamburger Hafen

Eine viertägige Chorreise führte Musica Cantica über Christi Himmelfahrt nach Hamburg. Nachdem wir in Hamburg angekommen waren, stieg Klaus, unser Stadtführer zu uns in den Bus. Mit viel Humor, „Neee, wat ihr heute nicht alles lernen tut!“, zeigte er uns bekannte, aber auch nicht so bekannte Ecken von Hamburg. Er zeigte uns, wo die ganz Reichen wohnen, aber auch, wie durch falsch verstandene Stadtplanung Viertel kaputt saniert werden. Abends war ein Musical Besuch angesagt. Die meisten hatten sich für „König der Löwen“ entschieden und kehrten beeindruckt von der Musik und den Kostümen zurück. Am zweiten Tag ging es zur „Ballinstadt“. Eine Ausstellung zeigte die Schicksale vieler Auswanderer, die Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts Europa verließen. Nachmittags war Boot fahren angesagt. Mit einer Barkasse erkundeten wir den Hamburger Hafen, vorbei an überwältigenden Containerschiffen. Anschließend führte uns die Bootsfahrt durch die Speicherstadt. Abends begleitete unser Stadtführer uns durchs Hamburger Rotlichtviertel. Dabei legte er sehr viel Wert darauf, das St. Pauli-Viertel als Gesamtes zu präsentieren. Und er machte es mit viel Respekt den Damen gegenüber, die dort arbeiteten. „Schließlich sind wir ja hier nicht im Zoo!“

Besichtigung St. Michel

Besichtigung St. Michaelis („Michel“)

Hamburg Dungeon

Hamburg Dungeon

Am dritten Tag wurde es gruselig: das „Dungeon“ ist so etwas wie eine Geisterbahn, aber eben zur Geschichte von Hamburg. Und ehrlich gesagt, wir haben mehr gelacht als uns gegruselt. Nachmittags konnte der Chor nicht nur eine ausführliche Führung in St. Michaelis genießen, sondern durfte sogar im Altarraum ein Ständchen bringen. Welche Akustik! Am letzten Tag durfte Musica Cantica die Messe in St. Petri musikalisch gestalten. Im Anschluss an die Messfeier lud der Chor zu einem Konzert ein. Kantor Thomas Dahl, der den Chor nicht nur am Flügel begleitete, zeigte sich erfreut, dass viele Messbesucher zum Konzert blieben, ein Zeichen für die Qualität des Chores. Danach mussten wir schon wieder die Heimfahrt antreten. Für viele bestimmt nicht der letzte Besuch in Hamburg.
Die Chorreise fand mit der Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft statt.