Sep 272015
 
Stadtführung durch Mechelen

Stadtführung durch Mechelen

Konzert in Sint Jan

Konzert in Sint Jan

 

 

 

 

 

 

 

Bei herrlichstem Wetter machten sich die Sängerinnen und Sänger von Musica Cantica auf, die flämische Stadt Mechelen zu entdecken. Der Besuch kam auf Einladung von Heribert zustande, einem Ostbelgier, der schon seit Jahren in Mechelen lebt. Als erstes war eine Stadtbesichtigung angesagt. Neben der Kirche von Sint-Pieter-en-Paul, dem Palais von Margarete von Österreich und dem Rathaus stand natürlich die Sint-Rombouts-Kathedrale auf dem Programm. Der Chor nutzte die Gelegenheit, in jeder besuchten Kirche die Akustik mit einem kleinen Ständchen zu testen. Nach der Mittagspause startete die Vorbereitung zur Begleitung der Messfeier in der Sint Janskerk mit anschließendem Konzert. Während der Messfeier wurden u.a. „Teach me, O Lord“ von Attwood, „Ubi Caritas“ von Duruflé, „Lux aurumque“ von Whitacre und „Jauchzet dem Herrn“ von Mendelssohn Bartholdy vorgetragen. Den Messbesuchers gefielen offenbar die Darbietungen und so bleib die Kirche auch zum anschließenden Konzert voll besetzt. Hier konnte der Chor mit u.a. mit „Ave Maria“ von Vavilov, „Dieux! Qu’il la fait bon regarder“ von Debussy, „Cantique de Jean Racine“ von Fauré, „Verger“ von Hindemith überzeugen. Natürlich durfte eine Zugabe nicht fehlen und der Chor interpretierte „Als ick u vinde“ von Waelrant. Anschließend traf der Chor sich mit den neu gewonnenen Freunden aus Mechelen zum gemütlichen Zusammensein und auch dort wurde wieder ausgiebig gesungen. Wie meinte unser Gastgeber: „Ihr wart heute die besten Botschafter, die man sich für Ostbelgien vorstellen kann“. Das Konzert fand mit der Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft statt.

Mai 262015
 
Konzert in St. Petri

Konzert in St. Petri

Im Hamburger Hafen

Im Hamburger Hafen

Eine viertägige Chorreise führte Musica Cantica über Christi Himmelfahrt nach Hamburg. Nachdem wir in Hamburg angekommen waren, stieg Klaus, unser Stadtführer zu uns in den Bus. Mit viel Humor, „Neee, wat ihr heute nicht alles lernen tut!“, zeigte er uns bekannte, aber auch nicht so bekannte Ecken von Hamburg. Er zeigte uns, wo die ganz Reichen wohnen, aber auch, wie durch falsch verstandene Stadtplanung Viertel kaputt saniert werden. Abends war ein Musical Besuch angesagt. Die meisten hatten sich für „König der Löwen“ entschieden und kehrten beeindruckt von der Musik und den Kostümen zurück. Am zweiten Tag ging es zur „Ballinstadt“. Eine Ausstellung zeigte die Schicksale vieler Auswanderer, die Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts Europa verließen. Nachmittags war Boot fahren angesagt. Mit einer Barkasse erkundeten wir den Hamburger Hafen, vorbei an überwältigenden Containerschiffen. Anschließend führte uns die Bootsfahrt durch die Speicherstadt. Abends begleitete unser Stadtführer uns durchs Hamburger Rotlichtviertel. Dabei legte er sehr viel Wert darauf, das St. Pauli-Viertel als Gesamtes zu präsentieren. Und er machte es mit viel Respekt den Damen gegenüber, die dort arbeiteten. „Schließlich sind wir ja hier nicht im Zoo!“

Besichtigung St. Michel

Besichtigung St. Michaelis („Michel“)

Hamburg Dungeon

Hamburg Dungeon

Am dritten Tag wurde es gruselig: das „Dungeon“ ist so etwas wie eine Geisterbahn, aber eben zur Geschichte von Hamburg. Und ehrlich gesagt, wir haben mehr gelacht als uns gegruselt. Nachmittags konnte der Chor nicht nur eine ausführliche Führung in St. Michaelis genießen, sondern durfte sogar im Altarraum ein Ständchen bringen. Welche Akustik! Am letzten Tag durfte Musica Cantica die Messe in St. Petri musikalisch gestalten. Im Anschluss an die Messfeier lud der Chor zu einem Konzert ein. Kantor Thomas Dahl, der den Chor nicht nur am Flügel begleitete, zeigte sich erfreut, dass viele Messbesucher zum Konzert blieben, ein Zeichen für die Qualität des Chores. Danach mussten wir schon wieder die Heimfahrt antreten. Für viele bestimmt nicht der letzte Besuch in Hamburg.
Die Chorreise fand mit der Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft statt.

Mai 302012
 
Chorreise 2012 Wien Schloss Schoenbrunn
Musica Cantica beim Schloss Schoenbrunn

Anlässlich des verlängerten  Christi-Himmelfahrt-Wochenendes trat der Chor „Musica Cantica“ eine Chorreise nach Wien an. Die Reise erfolgte aufgrund einer Einladung durch die Chorvereinigung Ipharadisi aus Wien-Stammersdorf und mit der Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Einige Stunden vor dem Konzert war die Aufregung groß, als unser Chorleiter Manfred Lutter aus familiären Gründen nach Hause zurückkehren musste. Das Konzert wurde dann doch ein voller Erfolg, dank Jean-Jacques Rousseau, der kurzfristig als Dirigent einsprang. J.J. Rousseau ist den ostbelgischen Chorsängern bestens bekannt, denn er stammt aus Sourbrodt, ist aber schon seit Jahren in Wien beheimatet. Dort leitet er den Chor „Chorus delicti“.

Musica Cantica und Ipharadisi
Musica Cantica und der gastgebene Chor Ipharadisi

Neben den Kontakten zu den beiden Chören und dem gemeinsamen Konzert mit Ipharadisi stand viel Kultur auf unserem Programm. Bereits auf dem Hinweg besuchten wir den „Stift Melk“, eine überwältigende Klosteranlage der Benediktiner. Dann ging’s weiter nach Wien, die Stadt der Cafés, der Habsburger, aber vor allem der Stadt der Musik. Dort stand uns ein Stadtführer 2 Tage lang zur Verfügung. Er hat mit uns eine Stadtrundfahrt, eine Stadtführung u.a. zum Stephansdom, zu den Katakomben, zu Schloss Belvedere und Schloss Schönbrunn, sowie zum Haus der Musik unternommen. Er begeisterte nicht nur mit geschichtlichem Wissen, sondern auch mit Anekdoten und Sagen zu Gebäuden und Personen. Im Nachmittag wanderten wir zusammen mit Mitgliedern von „Chorus delicti“ bei wunderbarstem Wetter auf dem Bisamberg, von wo aus man einen herrlichen Überblick über die gesamte Stadt Wien hat.  Müde und erschöpft klangen alle Abende dann beim „Heurigen“ aus, wo wir uns stärken konnten und den Kontakt zu den beiden Chören „Chorvereinigung Ipharadisi“ und „Chorus Delicti“ intensivieren konnten. Und natürlich lädt eine solche Gelegenheit zum gemeinsamen Musizieren ein.

Die Reise wird wohl allen Chormitgliedern von „Musica Cantica“ noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben.

Mai 262010
 

„Wenn Engel reisen…“ – Unter diesem Motto stand wohl die Reise des Vokalensembles „Musica Cantica“, denn pünktlich zum Pfingstwochenende erreichte uns das sommerliche Wetter.  Nach einer Stadtführung durch die wunderschöne Altstadt von Regensburg wurde der Chor in dem „Don Bosco Zentrum“ empfangen und sang dort die „Missa Brevis in Es“ von Ignaz Reimann.  Im anschließenden Konzert wusste das Ensemble, unter der Leitung von Manfred Lutter, das Publikum zu begeistern.  Aufgeführt wurden Werke in Deutsch, Französisch, Niederländisch, Englisch, Spanisch, Norwegisch, Schwedisch, Ungarisch, Hebräisch und in Zuaheli.

Auftritt im Don Bosco Zentrum, Regensburg

Auftritt im Don Bosco Zentrum, Regensburg

Die Gesangsfreunde besichtigten am Sonntag und Montag  unter anderem die Befreiungshalle, das Kloster Weltenburg (am Donaudurchbruch) und die Walhalla.  Die beeindruckenden Kulturstätten mit guten akustischen Verhältnissen und das schöne Wetter veranlassten die Sängerinnen und Sänger zu spontanen musikalischen Einlagen und schenkten den Pfingsturlaubern ein unerwartetes, musikalisches Vergnügen.  Selbst die Schauspieler der „etwas anderen Stadtführung“ am Abend – die uns die kriminelle Vergangenheit von Regensburg, mit Folterungen und Hinrichtungen, anschaulich und spannend näher brachten – freuten sich über das „musikalische Trinkgeld“, das sie von „Musica Cantica“ erhielten.

Musica Cantica vor der Befreiungshalle in Regensburg

Musica Cantica vor der Befreiungshalle in Regensburg

Die Konzertreise, die durch die Deutschsprachige Gemeinschaft unterstützt wurde, wird allen Sängerinnen und Sängern wohl noch lange in guter Erinnerung bleiben.