Okt 112018
 

1918 – eine Mohnblume für den Frieden: unser großes Projekt in Zusammenarbeit mit Eastbelgica, dem Jugendtreff Inside und SingPhonie steht in den Startlöchern. Drei Aufführungen sind geplant: Freitag, den 9. November 2018 um 20 Uhr, Samstag, den 10. November um 20 Uhr und Sonntag, den 11. November um 16 Uhr. Die Aufführungen finden jeweils im Eupen Plaza, Werthplatz und zwar im ehemaligen Colruyt statt.

Karten gibt es ab sofort bei den Mitwirkenden, in den Vorverkaufsstellen Bäckerei Leffin, Gospertstraße in Eupen und Buchhandlung Schmetz am Dom, Münsterplatz in Aachen oder online unter www.1918eupen.be. Der Vorverkaufspreis beträgt 15,- €, der Preis an der Abendkasse 20,- €. Schüler und Studenten erhalten jeweils 5,- € Ermäßigung.

Lassen Sie sich dieses einmalige Ereignis nicht entgehen!

Weiter Infos auch unter http://www.1918eupen.be/.

Okt 022018
 
Konzert nach der Messe... (Foto: Lothar Klinges)
Konzert nach der Messe
(Fotos: Lothar Klinges)

 

 

 

 

 

 

Musica Cantica durfte die Messe in Bütgenbach musikalisch gestalten. Zum Kyrie sang der Chor einen Auszug aus der Missa brevis in Es von Ignaz Reimann. Die Akustik in der Bütgenbacher Kirche wurde mit dem Gospel „I can tell the world“ und „Teach me, o Lord“ voll ausgeschöpft. Besonders stimmungsvoll interpretierte der Chor „Ubi Caritas“ von Gjeilo. Zum Segen folgte „The blessing of Aaron“.

Im Anschluss folgte ein Konzert. Einige Stücke stammten von skandinavischen Komponisten. Den Auftakt machte „Ack Värmeland“, das die Schönheit der schwedischen Landschaft beschreibt, genauso „Kesäpäivä Kangasalla“, nur diesmal wird ein Sommertag in Kangsalla, Finnland besungen. Es folgt „Glädjens blomster“, ein schwedisches Volkslied über die „Blumen der Freude“, die auf Erden wohl nie zu finden sind. Zwischendurch wechselte der Chor in eine andere Zeitepoche und brachte mit der Trilogie „Signum – Als ick U vinde“ und Sign“ Musik aus dem Mittelalter. Südländische Rhythmen wurden mit „Amezaliwa“ aus Tansaniern und „Calango“ aus Brasilien angestimmt. Viel ruhiger geht es in „Crepuscular“ zu, wo den Adler in der Mittagssonne dahin gleitet. Als Zugabe interpretierte der Chor „Make love not war“ – angesichts der Unruhen in der Welt nicht ohne Aktualität.

Sep 152018
 

beim Pétange-Spiel…

…und das bei herrlichstem Wetter

 

 

 

 

 

 

Das Sommerfest ist schon lange Tradition bei Musica Cantica. Es ist eine Gelegenheit, in einem anderen Rahmen etwas gemeinsam zu unternehmen und deshalb sind auch die Familien eingeladen. Dieses Jahr fiel die Entscheidung auf ein gemeinsames Pétange-Spiel (oder „Boule“). Diese „sportliche“ Aktivität trieb so manchem den Schweiß auf der Stirn, was wohl eher am herrlichen Spätsommer-Wetter lag als an der Anstrengung 😉 .
Danach ging‘s zu unserem Stammlokal, wo noch weitere Mitglieder und Gäste hinzukamen. Rudi versorgte uns mit leckerem Essen und klar – wo Sänger sind, da wird auch viel gesungen.
Jetzt wird weiter an unserem großen Projekt mit Eastbelgica und dem Jugendtreff Inside gearbeitet. Hier suchen wir noch Sänger in den Männerstimmen und Statisten, die bei diesem tollen Projekt im November mitmachen möchten. Meldet Euch über http://www.1918-eupen.be/ an.

Aug 182018
 

 

 

 

 

 

Am Sonntag, den 23. September 2018 um 10 Uhr 15 wird Musica Cantica die Messfeier in der Pfarrkirche St. Stefanus in Bütgenbach gestalten. Nach dem Gottesdienst folgt ein Konzert, bei dem der Chor sein aktuelles Repertoire vorstellt. Herzliche Einladung an alle.
Das Konzert findet statt mit der Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Mai 052018
 

Zusammen mit Eastbelgica und dem Jugendtheater Inside startet Musica Cantica ein neues Projekt: am 11. November 2018 begehen wir den hundertsten Jahrestag des Waffenstillstands, der den Ersten Weltkrieg beendete – den schrecklichsten Krieg, den die Erde bis dahin gesehen hatte.  Die drei Ensembles haben sich des Themas angenommen und möchten ihren Beitrag zum diesem Jubiläum und Gedenktag beitragen. Aufrüttelnde und berührende Text- und Schauspielbeiträge, von den Jugendlichen zum Teil selbst geschrieben und vorgetragen, werden vom Orchester einfühlsam untermalt und von ergreifenden Beiträgen des Chores unterstrichen. Mit Hilfe von Licht und Projektionen soll in einer bewusst schroff wirkenden Kulisse eine Stimmung geschaffen werden, die beim Besucher noch lange nachwirkt.

Wir suchen noch Sängerinnen und Sänger, die uns bei diesem anspruchsvolle Vorhaben unterstützen.  MACH MIT!  Alle Infos und die Anmeldung findet Ihr unter folgenger Webseite:

www.1918eupen.be

Hier gibt es auch einen spannenden Trailer, der das Projekt vorstellt: www.1918eupen.be/video

Mrz 262018
 

Musica Cantica und der Eupener Knabenchor

 

 

 

 

 

 

 

Es war schon eine harte Konkurrenz, gegen das Entscheidungsspiel zum Klassenerhalt der AS Eupen anzutreten.  Aber Musica Cantica und der Eupener Knabenchor haben am 11. März 2018 diese Herausforderung angenommen.  Es hat sich gelohnt!  In der voll besetzten Bergkapelle haben beide Chöre das Publikum begeistert.  Obwohl sie schon seit vielen Jahren in Eupen aktiv sind, war es das erste Mal, dass die beiden Chöre gemeinsam einen Auftritt gestalteten.

Der Knabenchor eröffnete das Konzert mit Beethovens „Ode an die Freude“.  Gleich drei Werke aus dem Film „Les choristes – Die Kinder des Monsieur Mathieu“ hatten der Knabenchor im Gepäck.  Aber auch an Klassiker von Schubert und Mozart wagten sich die Jungs mit Bravour heran.

Einen Stimmungswechsel läutete Musica Cantica ein.  Vier Werke von skandinavischen Komponisten brachten sie zum Gehör und jeder weiß, dass diese Musik die Melancholie der dunklen Winter, aber auch die Freude an der Natur wiederspiegelt  Besonders das „Ubi Caritas“ von Gjeilo zog die Zuhörer in den Bann.

Der Knabenchor übernahm wieder das Zepter und präsentierte Werke von Grieg und Botor sowie ein Spiritual.

Musica Cantica nahm das Tempo mit zwei schwungvollen lateinamerikanischen Stücken auf.  Im krassen Kontrast hierzu stand „In this heart“ von Sinéad O‘Connor, dass der Chor fast flüsternd und bedachtsam vortrug.  Sekundenlang herrschte absolute Stille in der Bergkapelle, bevor die Zuhörer begeisterten Applaus wagten.

Zum Abschluss trugen beide Chöre gemeinsam „Tears in heaven“ von Eric Clapton vor.

Am Ende waren sich alle einig, dass dieses gemeinsame Experiment durchaus nochmals wiederholt werden sollte.

Mrz 032018
 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag, den 11. März findet in der Bergkapelle in Eupen ein Chorkonzert mit zwei Chören statt. Der Gemischte Chor Musica Cantica konzertiert zusammen mit dem Eupener Knabenchor. Beide Ensembles sind seit Jahren ein fester Bestandteil der Eupener Chorszene. Zum ersten Mal tun sich nun beide Chöre zusammen, um gemeinsam ein Konzert zu gestalten. Das Programm ist weit gefächert, es finden sich darin Werke von Schubert, Beethoven, Mozart, Debussy und Grieg, aber auch skandinavische Chormusik, Lieder aus dem Film „Les Choristes“ (Die Kinder des Monsieur Mathieu), sowie modernere Stücke von Sinéad O’Connor, Carlos Jobim und Eric Clapton. Das Konzert beginnt um 17 Uhr in der Bergkapelle.  Der Eintritt ist frei, es wird am Ende des Konzertes um einen freiwilligen Beitrag gebeten.

Nov 282017
 

Plakat Weihnachten in der Stadt 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 50 Jahren schließen sich verschiedene Eupener Ensembles zusammen, um während der Adventszeit die Zuhörer auf die Weihnachtszeit einzustimmen.  Vom 3. Bis zum 17. Dezember 2017 findet an jedem Sonntagabend um 19 Uhr ein solches Konzert statt.  Wie schon seit vielen Jahren ist Musica Cantica wieder dabei und zwar am  Sonntag, den 10. Dezember um 19 Uhr in der Klosterkirche.  Wir laden alle herzlich ein,  Und auch das hat Tradition: der Eintritt ist kostenlos, allerdings wird zu einer Spende für den Vinzenzverein Eupen eingeladen.

Wer mehr über die diesjährigen Konzerte erfahren möchte, klickt einfach auf das Plakat.  Und weitere Informationen zu „50 Jahre Weihnachten in der Stadt“ findet man auf der neuen Webseite: https://www.widst-eupen.be/

Okt 302017
 

Musica Cantica und SingPhonie

Ein stimmungsvoller Abend geht zu Ende

 

 

 

 

 

 

 

Der Herbst ist bekannt für seine etwas melancholische, aber farbenprächtige Stimmung.  Und so sollte es auch in der Bergkapelle am Samstag, den 21. Oktober sein.  Manfred Lutter, der sowohl Chorleiter des Eupener Ensembles „Musica Cantica“ als auch von „SingPhonie“ aus Roetgen ist, ließ beide Chöre mal getrennt, mal gemeinsam musizieren.  Die erste Hälfte des Konzertes bestand aus skandinavischen Gesängen, die genau diese herbstliche Stimmung wieder geben.  Den Anfang machte „Ubi Caritas“ von dem norwegischen Komponisten Ola Gjeilo, das zwar als gregorianischer Gesang beginnt, bald aber in moderner Harmonik übergeht, wo disharmonische Reibungen sich wunderbar wieder auflösen.  Die Schönheit der nordischen Länder lobt sowohl das schwedische Volkslied „Ack Värmland“ als auch „Kesäpäivä Kangasalla“, das einen Sommertag im Westen Finnlands beschreibt.  Es war sehr hilfreich, dass den Zuhörern im Programmheft zu allen Stücken eine deutsche Übersetzung angeboten wurde.

Romantisch wurde es mit „Ei saa mitte vaiki olla“ aus Estland und „Tuomen juurella“ aus Finnland, beides Stücke über die Liebe und den Schmerz der Trennung.  „Gabriellas Sång“ dürfte dem ein oder anderen bekannt vorkommen.  Schließlich bildet dieses Lied das zentrale Thema im schwedischen Film „Wie im Himmel“.  Die temperamentvolle Interpretation von „Dana dana“, ein Tanzlied vom ungarischen Komponisten Lajos Bárdos, sorgte dann erneut für einen Stimmungswechsel in der Bergkapelle.

Mit zwei französischen Stücken aus dem 16. Jahrhundert verließen die Chöre den Norden Europas.  Mit „Je ne l’ayme bien“ von Orlando di Lasso und dem tänzerische „Il est bel et bon“ konnten die Gäste aus Roetgen überzeugen, um dann wieder mit „Autumn leaves“ sich der aktuellen Jahreszeit zu widmen.

Die Freude am gemeinsamen Musizieren der beiden Chöre wurde auch bei der Interpretation des belgischen Eurovisions-Beitrags von 2003 „Sanomi“ deutlich, ebenso bei dem Schlaflied für ein Seerobbenbaby „Seal Lullaby“ von zeitgenössischen Komponisten Eric Whitacre.

Einer der vielen Höhepunkte bildete das „Abendlied“ von Rheinberger, das zum Ende des Konzertes die Zuhörer wieder in die besinnliche Herbststimmung entließ.

Die Akustik in der Bergkapelle kam beiden Chören sehr entgegen und alle musikalischen Feinheiten, die sich die Chöre mit Manfred Lutter erarbeitet hatten, kamen voll zur Geltung. Die großflächig angelegte Klangfülle bei den romantischen Werken wie auch die feinstrukturierten Stücke aus Ungarn und aus der Renaissance wurden so für die Zuschauer zu einem akustischen Erlebnis, für das sie sich mit warmem Applaus und eine Zugabe fordernd bedankten.